Posts by wladi

    - Bei 12V Nominalspannung am besten 25V Elkos nehmen, die 16V überleben nicht lange.

    - Realistisch hast Du 0,25W / LED. Bei 20m mit 30 LED/m brauchst du also bei voller Stärke so um 150 Watt. Ich würde sagen 12V/15A Netzteil sollte reichen. Aus Sicht des Leitungsschutzes muss Du mindestens 1,5 mm2 Leitungen nehmen bei diesen Strömen. Das wird aus SIcht des Spannungsabfalls auch gut sein. Bei der Leitungswahl/Typ muss man dann halt auch Normen beachten. Wenn Du 20A Netzteil hast, musst Du eher 2,5 mm2 Leitung nehmen oder eine 16A Sicherung einbauen.

    - 390 Ohm Widerstand in DAT Leitung wäre nicht besonders gut (wer hat das ausgedacht...) Ich empfehle mittlerweile im Bereich 60...100 Ohm

    - Überleg ob Du eine Platine machst, before Du Kleinkram (NodeMCU, LevelShifter etc.) über Litzen verbindest - spätestens mit der Zeit wird es fehleranfällig sein (oder dan halt alles verlöten). Ich habe mal eine gemacht für 12V geeignet. Gerber-Dateien liegen hier, kannst damit direkt Leiterplate in China bestellen, kostet nicht viel wenn man dann selber Teile drauf lötet (nimm V4): https://github.com/wladwnt/wled

    Netzteile die durch Luftkonvektion gekühlt werden sollte man generell nicht in Kunststoffgehäuse einbauen.

    Ein Berührungsschutz auf der Anschlussleiste sollte reichen.

    Im Datenblatt steht eindeutig, dass dieses Netzteil für Einbau in Geräte bestimmt ist. Da steht sogar wie. Formal gesehen, wenn man die Herstellervorgsben misachtet, ist man selber Schuld wenn was passiert (oder man verklagt dann jemanden auf Schadenersatz, der so empfohlen hat :))).

    Mit 1mm2 Querschnitt kommst Du nicht überall hin. Angenommen musst Du 9 m bis zur Einspeisestelle überbrücken (die letzten 3 Meter in einer Hälfte), hin und Rückleiter sind 18m, bei 1mm2 sind ca. 0,31 Ohm. Wenn eine Einspeisung 3 Meter bedienen soll, hast Du bei 30 Leds/m bei voller Beleuchtung 4A real locker drin, also dann ca. 1,2V Spannungsabfall. Zu viel bei 5V gesamt.

    Und etwas besser isolieren als mit Heißkleber bei einem Einsatz draußen und in Bodennähe muss man eigentlich auch. Und jede Einspeiseleitung mit einer dazu passend dimensionierter Sicherung als Kurzschlussschutz, da ein 150 W Netzteil da schon viel zu viel Strom liefern kann für eine 1mm2 Leitung bevor Überlastschutz reagiert. Wäre mit 12V Leds bei dieser Länge eher einfacher.

    Plane am besten So, dass deine Einspeisung immer in eine Richtung geht (links oder rechts rum) und am Ende die Masse nicht zurück angeschlossen wird , also so, dasss Du keine riesige Massenschleife baust. Sonst bei der Fläche fängst Du ganz viel Störungen ein und je nach Quellen in der Nähe/Umgebungsgegebenheiten kann es ganz schön flakern (muss aber nicht). So vermeidest Du auch unzulässigen EMV Emissionen.

    1) Hyperion erkennt schwarze Seiten recht gut und ignoriert sie

    2) SK6812 RGBNW ist die beste Wahl. Die separate weiße LED hat dann in neutral weiss. Damit ist die Farbwidergabe die beste.

    3) WLED lohnt sich insbesondere bei Streifen ohne Clock Signal, da man ansonsten öfter Probleme hat bei direkter Ansteuerung über RPI (unsbesondere weil da bei dir noch anderes drauf läuft). Abgesehen von anderen WLED Möglichkeiten

    Ja klar, solange kein Fehler passiert, passiert auch nichts. Nur halt wenn was passiert, dann sagt jeder Gutachter so ein Aufbau mit leicht entflammbaren Materialien ist grob Farlässig ... wie dann Versicherung drauf reagiert, könnt ihr denken.

    Die LEDs mit freiem Luft drum herum brauchen keine besondere Wärmeableitstrukturen, auch länger mit voller Helligkeit. Ich habe die Streifen punktuell (so alle 20 cm) mit dem entfernbaren doppelseitigen Klebeband am TV befestigt. Hält bisher gut.

    Ok, von der Anzahl der LEDs ist es sehr moderat, an der Überlast von ESP8266 kann es nicht liegen. Irgendwas stört dem in der Umgebung, dass er ab und zu kurz WiFi verliert oder ähnliches... Leider hat WLED SW keine erweiterte Diagnose zu WiFi integriert, so ist kaum möglich das genauer zu verstehen. Statische IP hilft oft deswegen, weil reconnect dann sehr schnell ist und man den ggf. gar nicht merkt.

    Also ich hab das jetzt mal umgebaut, Kabel getauscht (dicker) und leider immer noch Aussetzer. Hab aber mal paar andere Test gemacht, wenn die led gelb aufleuchten, ist der mcu nicht mehr per Ping erreichbar. Kurz danach ganz normal. WLED sagt bei der Uptime das es durchgehend up war (also z.b seit 15min), Signal strength 72% (-65dBm).

    Seltsam, wie viele LEDs hast Du ?


    Kannst noch versuchen auf die letzte WLED Version updaten (0.13.0-b2), da wurde einiges optimiert und scheint recht stabil zu sein trotz Beta Status.


    wladi

    650 LED mit einem ESP über UDP?


    gruß pclin

    Da im Bild steht nichts von UDP ;) Aber natürlich hast Du recht was Hyperion betrifft, mit Hyperion Ansteuerung per UDP ist bei 490 LEDs wohl Schluss laut Doku.

    Das Beispiel von dir hatte ich, aber irgend wie hat das angefangen ein zu spinnen. Der MCU hat heutig neu gestartet. Dachte vielleicht liegt es daran das ich die LED nicht von Controller mit Strom versorge. Darum wollte ich das jetzt ändern. War mir nur nicht sicher ob es ein Problem darstellt wenn einige ground direkt zum Netzteil gehen und andere zum Controller

    Hast Du genug Querschnitt an Masseleitungen? Man muss aufpassen, dass man nicht zu hohen Masseversatz erzeugt. Ansonsten ist diese Einspeisung an mehreren Stellen generell von EMV her problematisch, da man Masseschleifen erzeugt. Wenn man deswegen Probleme bekommt, muss man an der Leitungverlegung was ändern. Idealerweise liegen alle Leitungen zu einspeisenden Stellen eng zusammen sowie nahe zu LED Strip und entlang dem, so dass die Massenschleifen kaum Fläche aufspannen. Oder man trennt Masse im LED Strip Verlauf vor der Einspeisestelle, dann hat man Aber wiederum Masseversatz an der Stelle.

    Eine Schmelzsicherung, wie einige einbauen, macht nur in seltenen Fällen Sinn, und zwar wenn man ein deutlich überdimensioniertes Netzteil hat oder wenn man am Netzteil mehrere LED-Streifen parallel betreibt (und dabei z.B. von einer dicken Leitung auf mehrere dünnere verteilt). Die meisten haben es so nicht, vielmehr nehmen die Meisten ein eher etwas unterdimensioniertes Netzteil (aus Kostengründen) und schränken in WLED den Strom ein. Ansonsten schaltet jedes einigermaßen gut aufgebauten Netzteil bei 120-150% Überlast schnell ab (Überlastschutz), da ist jede Schmelzsicherung langsamer. Daher finde ich diese pauschalen Aussagen wie „ab 5 A braucht man eine Sicherung“ total Blödsinn. Viel wichtiger, dass man die Leitungen richtig dimensioniert/auswählt. Vielleicht sollte ich dazu mal etwas ausführlicher schreiben mit paar Beispielen, die Frage wird oft gestellt, weil natürlich nur die wenigsten sich mal richtig oder sogar professionell damit beschäftigt haben.

    Du kannst auf deinem NAS unter Debian Hyperion laufen lassen. Auf einem RPi ist das genau so. Hyperion erzeugt dann aus dem Bild die richtigen Farben-Vorgaben für LED. Nun muss noch LED auch physikalisch angesteuert werden. Dafür kannst Du dann ein WLED Board verwenden, welches dann über WLAN diese Farben-Vorgaben empfängt und quasi in ein physikalisches Steuersignal für LED umsetzt.


    Vermutlich/Theoretisch kann man sogar Hyperion auf dem ZBOX laufen lassen und Video da direkt intern abgreifen, dann brauchst Du sogar keine Splitter/Grabber etc. Aber ich weiss nicht wie kompliziert das zum Laufen zu bekommen unter Xubuntu.