Raspberry sicher herunterfahren

  • Servus,

    Ich habe wie viele wahrscheinlich auch den Raspberry hinter dem TV verbaut und schalte diesen einfach mit dem TV ein und auch wieder aus. Das mache ich seit meiner ersten Installation vor Jahren so. Hatte nie ein Problem mit der Speicherkarte des Raspi.


    Dennoch mache ich mir Gedanken über einen sicheren shutdown des Raspberry wenn ich die Versorgung einfach abschalte.

    Im Netz habe ich diverse Möglichkeiten gefunden die aber (aus meiner Sicht) nirgends wirklich umgesetzt wurden oder zumindest nicht beschrieben.

    Einen Akku oder Batterie möchte ich nicht wegen dem Wartungsaufwand. Ich möchte auch keinen separaten Schalter drücken da dies den WAF (woman acceptance factor) schlechter machen würde.


    Die Idee ist einen Puffer mit Kondensatoren (eine Art USV) zu erstellen der die 5V Versorgung für ein- zwei Minuten vorhält bis der Raspi einen shutdown durchgeführt hat. Es braucht natürlich auch eine Systemmeldung wenn keine Spannung mehr anliegt der den Raspi shutdown einleitet.


    Einen etwas älteren Bericht auf YT:


    https://www.youtube.com/watch?v=m20o3P-S5s8

    Hat dies schon mal jemand umgesetzt?


    Grüsse

  • james2brite: That's right, no really shutdown, but every time a restart when the TV starts. Like the sudo reboot now command.

    DayOne: Ist schon richtig, der Raspi wird halt nur jedes mal neu gestartet, wie der sudo reboot now Befehl.

    Grüße aus Österreich / Greetings from Austria !

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  • ja, und dann gibt es neben der Fernbedienung des TV noch die des AVR und Dreambox sowie Bluray.

    Ja, es gibt auch diverse FB die man programmieren kann, hatte ich alles so lange wie es funktioniert hat oder die Batterien gut waren.

    Die Harmony wird ja nicht mehr gebaut, daneben gibt es viel Schrott. Bei einer FB Funktioniert das Eine nicht, bei der anderen FB das Andere....


    So hat jeder seine Last zu tragen :D


    Daher automatisiere ich eben so viel wie möglich - > Steckdosenleiste mit einem Knopf.

    Das bedingt aber dass die Systeme die dran hängen auch funktionieren. Wenn der Raspi richtig runtergefahren werden kann dann mache ich das.

  • Okay... was wäre damit. Parallel zu dem Schalter lötest du ein 5V-Relais drauf, dass über den TV-USB geschaltet wird. Vollautomatisiert, der RPi wird sauber hoch- und runtergefahren und der WAF würde auch gewahrt... ;)

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  • Auf meinem RasPi läuft LibreElec. Den fahre ich immer manuell runter bevor meine Mehrfachsteckdose den Strom für die einzelnen Geräte trennt.


    Das ist meine Steckdose, da kann man die einzelnen Steckplätze zeitgesteuert (über App oder Sprachsteuerung) schalten.


    https://www.amazon.de/-/en/Mul…ndependent/dp/B07SR13SH5/


    Mit einem Befehl startet erst der TV, 3 Sekunden später der Receiver und dann der Raspi. Genauso läuft es auch in umgekehrter Richtung. Die Geräte werden alle erst einzeln ausgeschaltet.

    Wäre cool wenn es ein Script gäbe das prüft ob auf HDMI ein Signal anliegt. Wenn nicht, bekommt der RasPi den Shutdown Befehl und fährt runter. Dann könnte man nach diesem Zeitintervall den Strom-Steckplatz vom RasPi automatisch abschalten.


    Eigentlich müsste es auch möglich sein über Sprachbefehl (Google Home/Alexa) den Shutdown Befehl an den RasPi zu schicken. Dann fährt der runter und wird dann stromlos geschaltet.

    ja, und dann gibt es neben der Fernbedienung des TV noch die des AVR und Dreambox sowie Bluray.

    Warum benutzt du nicht die HDMI-CEC Funktion? Dann kannst du mit der FB des TVs die andeen Geräte AVR, Dreambox, RasPi und BR-Player steuern.

    Daher automatisiere ich eben so viel wie möglich - > Steckdosenleiste mit einem Knopf.

    Das bedingt aber dass die Systeme die dran hängen auch funktionieren. Wenn der Raspi richtig runtergefahren werden kann dann mache ich das.

    Mein Setting erfüllt deinen Anspruch. RasPi (Kodi) fahr ich halt (noch) manuell über die FB des TVs runter.

  • Lightstripper bekommt dein rpi durch die steckdosenleiste genug strom?


    2 Befehle zum prüfen:

    Code
    /opt/vc/bin/vcgencmd get_throttled

    zeigt dir den status und mit


    Code
    [tt]dmesg | grep Under-voltage[tt][/tt][/tt]

    sieht du ob es schon öfters vorkam...würde mich mal interessieren...meine leisten schaffen das alle nicht trotz der korrekten ampere..

  • TPmodding Ich gehe davon aus, dass du die USB-Ports der Steckdosenleiste meinst.


    Nein, die liefern mir für den RasPi auch zu wenig Strom obwohl sie genügend Saft Ampere liefern sollten. Für LibreElec reicht die Power aber und die Undervolt-Anzeige (gelber Blitz) hab ich mit dieser Zeile in der config.txt deaktiviert:


    Code
    avoid_warnings=1
  • Nein, liegt ausnahmsweise nicht am USB-Kabel. Ich habe mehrere, auch hochwertige Kabel, getestet. Mit zweien von den getesteten Kabeln lade ich mein Xiaomi-Smartphone sogar mit Turbo-Speed. Die übertragen die Leistung nur die Steckdosenleiste bringt einfach nicht genug Ampere.

  • Ja aber keins davon hat ein 0,5 Querschnitt

    Der raspberry Brauch eigentlich auch 5,1v die Steckdose wird nur 5v bringen. Wenn dann noch was im Kabel verloren geht dann ist es zu wenig. Wie gesagt am besten selber eins löten, das wird 100% funktionieren.

  • Hatte auch einmal so eine USB-Steckdosenleiste. Da sind die billigsten China-Kracher-Netzteile verbaut die es in Shenzhen gibt. Ich würde mal messen ob da überhaupt 5V rauskommen.

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  • Hatte auch einmal so eine USB-Steckdosenleiste. Da sind die billigsten China-Kracher-Netzteile verbaut die es in Shenzhen gibt.

    Ne, die sind nicht so billig verarbeitet. Eher denke ich, dass der RasPi sehr anspruchsvoll ist. Das Problem, dass die Spannung nicht den Ansprüchen des RasPi (1-4) nicht genügt hatte ich mit mehreren verschiedenen USB-Netzteilen schon. Kommt wohl auch drauf an welche Aufgaben der RasPi zu erfüllen hat und wie hoch dadurch seine Last wird. Mein RasPi3 als Pi-Hole werkelt angeschlossen am USB-Port vom NAS ganz gut.

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